Artikel

Personalentwicklung ist gut - Persönlichkeitsentwicklung ist besser!

„Die Leute kommen wegen der Firma und gehen wegen der Führungskräfte.“
Diesen Spruch kennen Sie sicherlich. Er hat durchaus seine Berechtigung, weshalb Persönlichkeitsentwicklung für Manager zu einem wichtigen, manche Studien sagen zu einem unerlässlichen, Bestandteil ihrer Qualifikation gehört. So veröffentlichte zum Beispiel der Deutsche Gewerkschaftsbund im Januar eine Umfrage, wonach fast die Hälfte aller Beschäftigten Angst hat vor ihren Vorgesetzten. Demnach äußerten 44 % der Befragten, dass sie sich nicht trauen, bei ihrem Chef offen Probleme anzusprechen. Eine Folge davon: Wenn Beschäftigte sich nicht trauen, Probleme anzusprechen, denken sie eher daran, den Arbeitgeber zu wechseln. Welche Firma kann sich das in Zeiten, da gute Mitarbeiter händeringend gesucht werden, eigentlich noch leisten? Persönlichkeitsentwicklung für Führungskräfte kann da Abhilfe schaffen, denn eine souveräne Führungskraft wird Mitarbeiter jederzeit ermutigen und unterstützen, auch Schwierigkeiten offen zu thematisieren. Souveränität, Gelassenheit, Verständnis für andere, Mut zur Offenheit, all das sind Merkmale einer reifen Persönlichkeit und die durch Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. 

Die Gründe, weshalb Persönlichkeitsentwicklung so wichtig ist, gehen jedoch noch weiter, als da sind: veränderte Arbeitsbedingungen zehren an der eigenen Energie, ein grundlegend anderes Führungsverständnis verlangt andere Führungspersönlichkeiten, zunehmender Stress greift die eigenen Ressourcen an.

Weiterlesen


Prüfungsangst? Das muss echt nicht sein!

Unter der Überschrift „Die Angst vor dem Scheitern“ berichtete der „Südkurier“ vom 21.06.18 über sage und schreibe 48 (achtundvierzig!) Studenten, die eine Klausur an der Stuttgarter Universität frühzeitig abgebrochen haben. Überregionale Zeitungen schrieben ebenfalls darüber. Es ist davon auszugehen, dass bei einer Mehrheit der Abbrecher Prüfungsangst die Ursache des Aufgeben war. Selbst wenn man zehn oder elf Studenten abzieht, die vielleicht wirklich nicht genügend gelernt hatten, sind das doch viel zu viele Menschen, die ganz überflüssigerweise leiden. Denn man kann wirksam etwas gegen Prüfungsangst tun! Und zwar in allen Lebenslagen - es sind ja nicht nur Schüler oder Studenten von diesem Phänomen betroffen. Berufstätige erleben Accessment Center, wichtige Präsentationen oder Auftritte bei Kunden oder auf Kongressen ebenfalls oft als schlimme „Prüfungen“. Künstler leiden manchmal unter so gravierenden Formen von Lampenfieber, dass sie in letzter Konsequenz ihren Beruf nicht mehr ausüben können. 

Wer vor lauter Panik in ein komplett schwarzes Loch fällt und keine seiner Ressourcen mehr zur Verfügung hat, der kann noch so viel lernen, sich noch so gut vorbereiten, er wird unter Umständen scheitern. Und selbst wenn er die Situation mit Ach und Krach, oder auch letztlich mit Bravour, besteht, hat ihn das alles eine solche Unmenge an Energie, Stress und Aufregung gekostet, dass allein schon der Gedanke an ein mögliches „nächstes Mal“ Übelkeit verursacht. Aber das eine ganze Karriere daran scheitert, ist überflüssig!

Weiterlesen


Ein Ziel ist keine Zwangsjacke - ein Ziel ist das Floß auf dem Fluss des Lebens!

Was ein Ziel ist, ist selbstverständlich immer auch eine Frage der Definition. Deshalb hier zu Beginn die Definition von Ziel, um die es mir geht: Ziel in meinem Sinne ist das, was mich anzieht, was meinen Fähigkeiten und Wünschen entspricht, was mir die tiefe Befriedigung verschafft zu wissen, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin.

Ein Kind hat seine Ziele noch glasklar, es braucht sie gar nicht benennen zu können: Es will lernen, alles zu können, was diese allmächtigen Halbgötter können. Sie können sich von einem Ort zum anderen bewegen, sie können das Licht an und aus machen, die Tür öffnen und schließen, sie können die schönen Bücher lesen und vor allen Dingen, sie können bestimmen! Also lernt das Kind so nach und nach alles, was es zum Erreichen seiner Ziele braucht.

Weiterlesen


Wie lassen sich Konflikte vermeiden?

Natürlich lässt sich nicht jeder Konflikt vermeiden. Doch wenn man weiß, welche Verhaltensweisen ganz besonders geeignet sind, konfliktträchtige Situationen noch zu verschärfen, kann man etliche Klippen umgehen. Wenn Sie sich am Rande eines Konflikts befinden und die Lage nicht eskalieren wollen, sollten Sie auf folgende Kommunikationen verzichten... 

Weiterlesen


Was spielen Sie so zu Weihnachten? Oh je, du fröhliche?

Weihnachten ist doch die Zeit, da die Familie zusammenkommt - aber in etlichen Familien wird, statt fröhlich und friedlich die gemeinsame Zeit zu genießen, gespielt. Allerdings nicht „Monopoly“, oder die „Siedler von Catan“ und schon gar nicht „Mensch, ärgere dich nicht“ - das am allerwenigsten.

Weiterlesen


Was ist eigentlich „Persönlichkeitsentwicklung?“

Nachdem es jahrelang still geworden war um die Persönlichkeitsentwicklung, taucht sie als Thema jetzt verstärkt wieder auf, nicht nur bei Personalern, sondern allgemein bei Führungskräften – vielleicht, weil man gemerkt hat, dass Techniken und Tools, so wichtig sie sind, allein noch keine gute Führungskraft ausmachen. Manchmal hatte ich jedoch den Eindruck, dass es eine gewisse Unklarheit darüber gibt, was da eigentlich entwickelt werden soll oder was es überhaupt bedeutet, dass die „Persönlichkeit“ sich entwickelt.

Weiterlesen


Zeigen Sie, was Sie wert sind und was Sie können! Machen Sie sich nicht kleiner als Sie sind!

Im IntrovisionCoaching geht es immer wieder darum, sich von inneren Blockaden zu befreien. Dieser Fall behandelt das Problem eines jungen Mannes, der sich vor kurzem selbständig gemacht hatte und natürlich für jeden Kunden dankbar war. Da sein Geschäft längst noch nicht so florierte, wie er sich das wünschte, bereitete ihm der Gedanke, er könne einen Kunden und damit das dringend benötigte Geld verlieren, beständig Sorge. Diese Sorge ging schließlich so weit, dass er sich von seinem Haupt-Kunden sehr schlecht behandeln ließ. Der Kunde sprang mit ihm um, als sei er ein untergeordneter Mitarbeiter, den man einfach herumkommandieren kann. Darüber hinaus bezahlte der Kunde noch nicht einmal gut. Für diesen Kunden zu arbeiten, fiel dem Klienten zunehmend schwerer. Sich gegen die Behandlung zu wehren, traute er sich aber auch nicht, denn er hatte Angst davor, womöglich einen Großteil seines Einkommens einzubüßen.

Weiterlesen


Unzufrieden mit sich? Herzlichen Glückwunsch!

Was Besseres kann Ihnen gar nicht passieren! Okay, zugegeben, das ist ein bisschen übertrieben - es ist wunderbar, wenn man mit sich zufrieden ist. Aber wann passiert das eigentlich? Wenn man etwas geschafft hat, wenn man einen Schritt gegangen ist, den man sich vorher gar nicht zugetraut hat, wenn man alte Beschränkungen losgeworden ist. Am meisten zufrieden mit sich ist man doch dann, wenn man selbst das Gefühl hat, ein wenig über sich selbst hinausgewachsen zu sein, wenn man sich weiterentwickelt hat.

Kluge und erfolgreiche Menschen behaupten gern, dass diese Weiterentwicklung niemals aufhören dürfe, denn jeder Stillstand sei ein Rückschritt. Stimmt vermutlich! Und was ist die Antriebskraft für die stetige Weiterentwicklung? Genau, dieses Quentchen Unzufriedenheit, das es braucht, damit man den Allerwertesten aus der Komfortzone bewegt. 

Weiterlesen


Persönliches Wachstum geht nicht in die Höhe und nicht in die Breite

„Die Kraft der Gedanken“.  Dieser - in meinen Augen irreführende - Titel des Zeit-Magazins Nr. 22 vom 19. Mai, veranlasste mich, noch einmal etwas zu persönlichem Wachstum zu schreiben, wie schon im vorigen Newsletter. Zitat „Zeit“: „Erfolg und Gesundheit, ja sogar Herzschlag und Gewicht hängen vom Selbstverständnis ab. Was Menschen zu sein glauben, das werden sie auch. Im Guten wie im Schlechten.“

In diesem sehr interessanten Beitrag des Zeit-Magazins wurden verschiedene Wissenschaftler und ihre Studien vorgestellt - Wissenschaftler, die sich zum Teil schon seit Jahrzehnten mit dem Einfluss des Geistes auf unsere körperliche und seelische Verfassung befassen. So zum Beispiel jenes bemerkenswerte Experiment der amerikanischen Harvard-Professorin Ellen Langner. Sie hat eine Gruppe von etwa Achtzigjährigen in eine Umgebung versetzt, in der ihnen vorgegaukelt wurde, es sei zwanzig Jahre früher. Und siehe da, nach nur sieben Tagen, waren die Probanden sichtlich verjüngt: Sie waren beweglicher, konnten alles mögliche wieder und schnitten in Intelligenz-, Seh- und Hörtests besser ab als Gleichaltrige ohne diese Erfahrung. Der Zeit-Autor schließt daraus „Wie unsere Gedanken unser Leben verändern können“.

Weiterlesen


Wenn - dann… dann aber auch wirklich!

Wenn - dann… das kann ja wie eine Drohung klingen. Mancher hat vielleicht noch das elterliche Grollen im Ohr „Wenn du nicht sofort deine Hausaufgaben machst, dann setzt es aber ein Donnerwetter!“ 

Manchmal ist „wenn - dann“ aber auch ein sehnsuchtsvoller Seufzer „Wenn ich im Lotto gewinne, dann mache ich eine Weltreise!“

Mein „wenn - dann“ ist keines von beiden, sondern die beste Art von Planen, die jemandem wie mir, der zwar durchaus Pläne hat, aber eigentlich nie plant, jemals untergekommen ist. Bei allem, was die Zukunft betrifft, habe ich es ja gern schlicht. Ich erinnere hier gern noch mal an mein Erleuchtungserlebnis mit den drei Zielen, so simpel wie effizient: Drei Ziele für den Monat, drei für die Woche und drei für den nächsten Tag - und keines mehr! Ich mache das sehr konsequent, seit ich den Beitrag darüber geschrieben habe, und bin nach wie vor begeistert von dieser einfachen Methode, selbst jene Dinge anzupacken, die man so gern vor sich her schiebt.

Jetzt habe ich so etwas Ähnliches für das Planen gefunden oder besser gesagt - es hat mich gefunden, denn danach gesucht habe ich nicht.

Weiterlesen